Schmuck & Aberglaube: Wenn Geschenke Unglück bringen

Weihnachten steht vor der Tür - und Schmuck als Geschenk auf den Wunschlisten vieler Menschen, insbesondere bei Damen, recht weit oben. Um einige Schmuckstücke ranken sich jedoch so einige Mythen, die die Schenkenden hemmen, tatsächlich Schmuck zu schenken - schließlich möchte man nicht für das Unglück seiner Liebsten verantwortlich sein. Besonders betroffen von diesem Aberglauben sind Perlen. Im Folgenden klären wir über die Mythen auf und geben Tipps, wie man den Aberglauben, sofern man daran glaubt, brechen kann.

Perlen stehen für Tränen

Ein sehr weit verbreiteter (Aber-)Glaube besagt, dass jede Perle, die man schenkt, für eine Träne steht, die vergossen wird. Allerdings gibt es auch sehr viele Abwandlungen dieses Mythos: So glauben einige Menschen, dass dieser Aberglaube nur im Zusammenhang mit Hochzeiten gilt. Ein mit Perlen besticktes Hochzeitskleid soll für eine sehr tränenreiche Ehe stehen.

Eine andere Variation des Mythos besagt, dass lediglich keine Perlenketten verschenkt werden sollen, Ohrringe, Armbänder oder Ringe mit dem edlen Schmuck hingegen wären demnach kein Problem - und ein gerne gesehenes Geschenk.

Das wahrscheinlich krasseste des Perlen-Mythos geht jedoch so weit, dass man überhaupt keine Perlen verschenken darf - dabei wird nicht einmal ein Unterschied zwischen echten Perlen und Modeschmuck getroffen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte der lieben Mama, der Freundin oder der Ehefrau also lieber ein anderes Schmuckstück schenken. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei diesem Mythos jedoch nur um einen Aberglauben, der nicht empirisch belegt werden kann. Alles eine Sache des Glaubens also.

Keine spitzen Gegenstände schenken

Ein weitere Aberglaube geht in die Richtung, dass man unter Freunden keine spitzen Gegenstände verschenken soll. Das gilt nicht nur für Messer, sondern auch für besonders spitzen oder scharfkantigen Schmuck, etwas mit geometrischen Formen.
Dieser Aberglaube kann jedoch - dem Volksmund nach - gebrochen werden. Dazu übergibt der Beschenkte dem Schenkenden einen kleinen Geldbetrag (z.B. 1 Cent) als symbolische Geste, um das Geschenk sozusagen „abzukaufen“.

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  • Schmuck kann nur gut sein.

    Ich habe auch schon einiges von diesem Aberglaube mit Schmuck gehört. Aber ich denke solange man einen schönen Schmuck trägt, ist man bestimmt sicher.