Schmuck Trends von der Paris Fashion Week 2014

Ring an der Halskette bei Hermès

Bei Hermès ging es etwas exotischer zu als sonst - Pelze, orientalische Prints und Krokoleder gesellten sich zu den minimalistischen  Mänteln, Kleidern und Hosenanzügen in klassischen Naturtönen. Geschmückt wurden die Models mit langen, schmalen Halsketten, an deren Ende ein Ring die Brust schmückte. Sehr schön kommt der Ring im tiefen V-Ausschnitt auf nackter Haut zur Geltung. Für diejenigen, die sich auch mal trauen, ihn vom Finger zu nehmen, wäre das vielleicht auch eine spannende Möglichkeit, den eigenen Ehe- oder Verlobungsring zu präsentieren. Dazu passt auch ein schmales Armband, das die Hermès-Damen auf der Paris Fashion Week 2014 am nackten Handgelenk oder ein Stück weiter oben über der Kleidung trugen.

Einseitige Ohrringe bei Chloé und Louis Vouitton

Maskuline Linien und gerade Schnitte wurden bei Chloé durch einen einseitig getragenen Ohrring ein wenig aus dem Gleichgewicht gebracht. Dieser Ohrring darf gerne komplex sein - ein Mix aus verschiedenen Edelmetallen, kombiniert mit Federn, Holz und anderen Materialien fängt den Blick. Dazu gabs auf der Paris Fashion Week bei Chloé auffällige goldene Fransen-Ambänder zu sehen, die um das Handgelenk zu fließen scheinen.
Louis Vouitton präsentierte Kleider, die klassische 60ies-Silhouetten mit 70ies-Stoffen und -Mustern kombinieren. Kleider, Mäntel und Röcke zeigten viel Bein. Um den Blick wieder nach oben zu lenken trugen auch hier die Models einseitig komplexe, schwere Ohrringe. An den Händen sah man dazu Goldinge mit großen Steinen.

Geometrische Ohrringe bei Saint Laurent

Auch bei Saint Laurant gab es einen Abstecher in die 60ies zu sehen: Zu Minikleidern und Mary Janes trugen die Models auf der Paris Fashion Week geometrische Ohrringe. Am meisten begeisterten darunter die triangelförmigen Goldohrringe.

Multiringe bei Nina Ricci und Proenza Schouler

Die Stücke von Nina Ricci gaben sich auf der Paris Fahsion Week 2014 besonders verführerisch mit Seide, transparentem Organza und edler Spitze, schwerem Weinrot und schwarzem Samt. Dazu gab es an jedem Finger einen Ring. Besonders schmuck machen sich Edelmetallringe mit großen, farblich gleichen Steinen, die an jedem Finger etwas anders eingefasst sind. Auch interessant ist es, an jedem Finger den gleichen Ring zu tragen - nur zu verspielt sollte er nicht sein. Wir empfehlen dazu diesen vergoldeten Ring mit Zikonia-Topas: Proenza Schouler interpretierte die Idee etwas anders: Hier trugen die Models jeweils drei Ringe mit ungeschliffenen, eingefassten Steinen unterschiedlicher Farben und Größen. Dazu gab es minimalistisch-elegante weite Schnitte in kühlem Blau und Grau mit gesteinsähnlichen Mustern.

Auffällige Armreifen bei Lanvin und Dior

Die Art Deco inspirierten Statement-Armreifen von Lanvin boten einen starken Kontrast zu der befederten Marabou-Mode, die die Models auf der Paris Fashion Week 2014 päsentierten.
Bei Christian Dior zeigte den Trend ganz anders: Er zeichnete mit ein weiblich-urbanes Bild mit weiblichen Schnitten, die in Faben und Stoffen dennoch stark an die geschäftliche Männermode angelehnt sind. Wenn nicht ellenbogen-lange Handschuhe, trugen die Models Armeifen in weiblich-verspielten Formen.

Essbarer Schmuck bei Chanel


Das besonderes Schmuck-Highlight der Paris Fashion Week war zweifelsohne die Idee von Karl Lagerfeld, der die Models von Chanel mit essbaren Armbändern ausstattete, wie wir sie aus unserer Kindheit von den gemischten Süßigkeiten-Tüten kennen. Danke, lieber Herr Lagerfeld, das ist doch mal ein Trend, den wir uns alle leisten können!

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