Hochzeitsaccessoires - Die Kunst der Abstimmung zwischen Persönlichkeit und Tradition

Die Hochzeit ist für viele Menschen der wichtigste und schönste Tag im Leben. Das ist im Anbetracht dieses traditionsschweren und hochemotionalen Festes auch nicht verwunderlich. Wenn zwei Menschen sich lieben und darum beschlossen haben, für den Rest ihres Lebens zusammenzubleiben, gebührt diesem schönen Umstand und dieser neuen Lebensaufgabe ein großes Fest, das in allen Kulturen dieser Welt mit bedeutungsvollen Riten und über viele Generationen weitergetragenen Traditionen verbunden ist.

Von allergrößter Wichtigkeit ist dabei die Garderobe der Braut mit einer Vielzahl mehr oder minder pflichtmäßigen Accessoires. Hier ist es ratsam sich einen Überblick darüber zu verschaffen, worauf es bei der Ausstattung stil- und traditionsmäßig ankommt. Was verlangt die Tradition? Eine seit Jahrhunderten gepflegte Tradition bei der Ausstaffierung der Braut ist, dass sie bei ihrer Vermählung etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen muss. Dieser Brauch drückt auf symbolische Weise die Veränderungen aus, die mit dem durch die Hochzeit beginnenden neuen Lebensabschnitt einhergehen: Etwas Altes zu tragen bedeutet, dass die Braut das alte Leben hinter sich lässt, um ein neues mit dem Mann, den sie liebt, zu beginnen. Dieses alte Accessoire ist vorzugsweise ein Erbstück von einem Familienmitglied wie eine Halskette, Ohrringe oder auch der Schleier. Etwas Neues symbolisiert dementsprechend die Zukunft, der mit der Hochzeit entgegengeschritten wird.

Da bei der Zusammenstellung des Outfits ohnehin sicher auch etwas neu Gekauftes unter den Accessoires sein wird, ist dieser Punkt leicht zu erfüllen. In der Regel ist das Neue schlichtweg das Brautkleid. Bei dem geliehenen Ausstattungsstück geht es um beständige Freundschaft, die auch in der Ehe weiter bestehen und Glück bringen soll. So leihen sich manche Frauen zum Beispiel ein besticktes Taschentuch von einer guten Freundin, die bereits glücklich verheiratet ist. Etwas Blaues wird gern und häufig in Form eines blauen Strumpfbandes getragen. Die blaue Farbe symbolisiert die Treue, die in der zu schließenden Ehe Bestand haben soll.

Die Accessoires – Was wichtig ist

Ohne Accessoires wirkt ein Brautkleid unvollkommen und kahl. Diesbezüglich gibt es einen gewissen Kanon, an den sich die Braut mehr oder weniger pflichtmäßig halten kann. Dabei gilt heutzutage im Allgemeinen, dass Tradition und „Vollständigkeit“ sein darf, aber nicht muss. In Zeiten von immer stärker gelebtem Individualismus und immer mehr gelockerten gesellschaftlichen Rastern treten Frauen immer öfter in ganz unkonventionellen Outfits vor den Altar. Manche Bräute wiederum orientieren sich gerade deswegen wieder verstärkt zurück zu den strengen Traditionen – hier gilt der Grundsatz: Seinem individuellen Stil und seiner Persönlichkeit treu bleiben.

Generell setzt sich der Accessoire-Katalog für die Hochzeit aus dem Schleier, zusätzlichem Kopfschmuck, Schuhen und Strümpfen, Handschuhen und natürlich Schmuck zusammen. Der Schleier gehört für viele zur Brautausstattung dazu wie das Kleid und der Ehering. Ein Schleier sollte unbedingt auf den Stil des Kleides abgestimmt sein. Bei einem traditionellen, bodenlangen Kleid in romantischem Spitzenstil empfiehlt sich beispielsweise ein entsprechend traditioneller, langer Schleier, der bis zu 3 Meter lang sein kann. Kürzere, schulterlange Schleier sind heutzutage allerdings auch beliebt. Zusätzlich kann die Braut ihren Kopf – abgesehen natürlich von einer schönen Brautfrisur – mit zusätzlichem Dekor schmücken wie Klammern, Blumen oder Kränzen, die zudem auch für die Befestigung des Schleiers herhalten können. Auch hierbei gilt: Je romantischer das Kleid, desto mehr Bekränzung darf auch sein, bei schlichteren, modernen Kleidern passt eine elegante, minimalistisch dekorierte Frisur besser.

Auch die Schuhe und Strümpfe sind ganz entscheidend für das Gesamtbild der Braut. Traditionell werden Absatzschuhe getragen, die je nach persönlichen Vorlieben schlicht-elegant oder verspielt mit Pailletten, Perlen und Schleifchen verziert sein dürfen. Hohe Pumps, Retro-Schnallenschuhe oder Riemchensandaletten wirken besonders schön in edlen Materialien wie Seide, Satin oder Samt. Für das traditionelle Outfit gehören lange Spitzen-Feinstümpfe in Weiß bis zu schimmernden Perlmutt-Tönen selbstverständlich dazu. Besonders edel können – gerade bei kurzärmligen oder schulterfreien Kleidern – lange Satinhandschuhe sein.

Bei langärmligen Kleidern wirken kurze Spitzenhandschuhe äußerst stil- und reizvoll. Beim Schmuck ist natürlich das wichtigste Stück der Ehering – der ausgewählte Finger muss also freigehalten werden! Aber eine dezente Halskette und passende Ohrringe, die weder vom Brautkleid, noch vom Ehering ablenken, gehören fast obligatorisch dazu. Perlen gelten hierbei als bewährtes und jungfräulich-edles Schmuckthema. Ein Tipp beim Stöbern nach hübschen und vielfältigen Fashion Accessoires & Kleidern: Fashion-ID Gutscheine auf couporando.de.

Bildquelle: © Hochzeit (timkossow/flickr, CC BY 2.0)    

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